Kontakt

Rhino and Forest Fund e.V.
Auf dem Stein 2
77694 Kehl
Tel.: +49-7851-6366281
Fax: +49-7851-6366282
info(at)rhinoandforestfund.org

Spenden Sie mit PayPal:

Spendenkonto

Rhino and Forest Fund e.V.

GLS Bank
Kontonummer: 7909 957 500
BLZ: 430 609 67
(für Überweisungen aus
Deutschland)

IBAN: DE26 4306 0967 7909 9575 00
BIC: GENODEM1GLS
(für Überweisungen aus
anderen Ländern)

Der Rhino and Forest Fund e.V. ist vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt. Spenden sind steuerabzugsfähig

 
Veröffentlicht am 09.12.2018 in der Kategorie: News

Landkauf für Wildtierkorridor in Sabah läuft an

Der RFF macht weiter Fortschritte bei der Vernetzung von zwei der bedeutsamsten Schutzgebieten Borneos. Nach dem erstmaligen Kauf von 6 Hektar Wald durch den RFF 2017 wurde im November der Kauf von weiteren 12 Hektar Land zwischen dem Tabin Wildlife Reserve und dem Kulamba Wildlife Reserve besiegelt.


Von den bornesischen Zwergelefanten gibt es nur noch 1.500 - 2.000 Exemplare. Mindestens 500 davon im Projektgebiet des RFF.

Der Sundanebelparder ist die größte Raubkatze Borneos. Hochbedroht in fast allen Teilen Borneos kommt er ebenfalls noch im Projektgebiet vor.

Der südliche Schweinsaffe ist ein häufig gesehener Bewohner des Projektgebiets.

In den Schutzgebieten, die der RFF vernetzt, leben schätzungsweise noch über 1.000 Exemplare dieses einzigartigen und stark bedrohten Menschenaffen, was das Gebiet zu einem unverzichtbaren Refugium der Orangutans macht.

Der Nasenaffe lebt an Flüssen und in Mangrovensuempfen und kommt nur auf Borneo vor.

Nasenaffen sind noch seltener als Orangutans. Das Projektgebiet ist eines der wichtigsten Refugien für diese hochbedrohte Primatenart.

Der Malaienbär ist ebenfalls stark bedroht. Das Tabin Wildlife Reserve ist das derzeit einzige Stück Wildnis, in dem in Sabah aus illegaler privater Haltung beschlagnahmte und aufgepeppelte Bären wieder ausgewildert werden.

Langschwanzmakaken zählen zu den häufigsten Primaten Borneos und werden regelmäßig im Projektgebiet beobachtet.

Der Borneo-Banteng ist fast nur noch in Sabah anzutreffen. Jüngste Schätzungen gehen noch von ca. 400 Individuen aus, die meist in kleinen Gruppen weit verstreut leben und stark von Wilderei bedroht sind. Ca. 150 Exemplare werden im Projektgebiet vermutet. Der vom RFF geplante Wildtierkorridor dürfte eine Vorraussetzung für den Erhalt dieser hochbedrohten Wildrindart sein.

Der Höckerstorch hat im Projektgebiet des RFF möglicherweise sein wichtigstes Refugium. Weltweit wird der Bestand dieser Storchenart nur noch auf wenige Hundert Individuen geschätzt.

Seit 2015 sind insgesamt bereits ca. 2.300 Hektar staatliche und vom Besitzer gespendete Waldgebiete auf Initiative des RFF im Korridorgebiet von den Behörden unter Schutz gestellt worden. Um die verbleibende Lücke zwischen den Schutzgebieten zu schließen muss nun privates Land, das derzeit noch zur Palmölproduktion genutzt wird, freigekauft werden. Das nun gekaufte Gebiet ist teilweise mit Ölpalmen bepflanzt. Wir beginnen im neuen Jahr somit erstmals mit der Wiederaufforstung des ersten Stücks Palmölplantage. Sonst wird eigentlich immer nur Wald zu Plantage gemacht. Wir drehen jetzt den Spieß um!

Vom Gelingen des Projekts könnte das Überleben ganzer Arten abhängen.
Um wieder eine ungestörte Wanderung von Elefanten, Bantengs (eine aussterbende Wildrindart, deren wichtigste Populationen im Projektgebiet leben), Nebelpardern, Orangutans, Gibbons, Haarnasenottern, Malaienbären und vielen anderen gefährdeten Arten zu ermöglichen, werden dringend weitere Spenden benötigt! Jeder Beitrag hilft, die Waldfläche im Korridorgebiet zu vergrößern und beide Gebiete wieder zu vereinen.


Besuchen Sie uns auf facebook:

Besuchen Sie uns auf facebook

Die letzten Sabahnashörner

Slideshow ansehen >>

Wiederaufforstung in Sabah, Nord-Borneo

Video ansehen >>